2 Tipps gegen Startschwierigkeiten bei neuen Routinen

Gitarre rot

Du kennst das: Du hast richtig Lust etwas Neues zu starten und malst dir bereits aus wie gut alles wird, wie gut du darin wirst, wie regelmäßig du die neue Routine pflegen wirst. Und dann fängst du zwar an, verlierst aber schnell die Energie weiterzumachen. Oft sind es einfache Dinge, die wir uns selbst in den Weg gestellt haben, die uns daran hindern unsere neue Routine zu etablieren. Hier zwei schnelle Tipps, wie du die Startschwierigkeiten für deine neue Routine, dein neues Hobby, überwindest.

Tipp 1 – Erzeuge Sichtbarkeit

Folgendes Beispiel wird dir helfen. Stell dir vor, dass du ein Instrument lernen möchtest oder eine Übungs-Routine aufbauen willst. Voller Energie startest du in die ersten Tage. Du schnappst dir deine Gitarre, packst sie aus, übst und räumst sie wieder weg. Ordnung ist wichtig und Teil des Prozesses – sagst du dir. Doch schnell kommt etwas dazwischen und du vergisst zu üben. Nach einer Woche fällt es dir wieder ein.

Was schief lief? Es ist so einfach, wie das Sprichwort alt: “Aus den Augen – aus dem Sinn”

Du nimmst dir vor eine Routine aufzubauen – du hast aber noch keine Routine. Und wenn du keine Sichtbarkeit mit deiner neuen Routine hast, wirst du schnell in deine alte zurück fallen. Und vergisst die Veränderung.

Erzeuge Sichtbarkeit bei Startschwierigkeiten, indem du:

  1. Deine neue Routine “griffbereit” hast oder
  2. Dir Erinnerungszettel sichtbar aufhängst.

Tipp 2 – Erhöhe den Spaßfaktor

Große Ziele bringen große Aufgabenlisten mit sich. bleiben wir bei unserem Instrument. Du hast es dir sichtbar hingestellt und könntest jetzt öfter üben. Aber du findest einfach nicht die Zeit dafür! Woran liegt es dieses Mal?

Oft ist es so, dass wir uns vornehmen viel zu tun. Wenn wir viel tun wollen, brauchen wir auch viel Zeit dafür. Und die finden wir leider nicht so oft, wie wir es uns wünschen. Wir sind dem Trugschluss “viel ist besser” verfallen.

Anstatt dir vorzunehmen viel zu üben, solltest du dir vornehmen oft zu üben. Möchtest du Gitarre spielen lernen, musst du gerade zu Beginn viele Akkorde lernen. Das ist ziemlich ätzend und macht wenig Spaß, wenn du noch keine Lieder spielen kannst.

Anstatt dir vorzunehmen 30-60 Minuten am Tag zu üben, solltest du dir vornehmen die Gitarre oft in der Hand zu haben. Oder bei einer neuen Sprache: Lerne lieber oft einige Vokabeln als selten all!

Verliere deine Berührungsangst, indem du:

  1. Ganz oft nur ganz kurz übst und
  2. Dadurch den Spaß an deiner Entwicklung entdeckst

Neue Routinen sind wichtig

Neue Routinen sind wichtig, denn sie geben uns das Gefühl, dass wir uns weiterentwickeln. Ganz egal, ob es eine neue Sprache, ein neues Instrument oder deine Meditationsroutine ist. Halte die natürlichen Hindernisse gering. Die natürlichen Hindernisse sind deine eingesetzte Zeit (je weniger, desto geringer ist deine Berührungsangst) und die Sichtbarkeit (Im Auge – im Sinn).

Mehr kannst du machen, wenn die neue Sache Teil deines Lebens geworden ist. Und sind wir einmal ehrlich: Wenn du dir vornimmst eine Minute zu üben, wirst du vermutlich doch etwas mehr machen. Und wenn nicht, dann hast du deine Aufgabe trotzdem erfüllt.